Häufig gestellte Fragen

Generell ist die Deutsche Recycling Spezialist für europa- und weltweite Lizenzierungslösungen. Ganz egal, wohin Sie Ihre Produkte exportieren, wir kennen die geltenden, umweltspezifischen Regelungen und Anforderungen. Geht es um die optimierte Lizenzierung zum Beispiel von Produktverpackungen, Elektro-Altgeräten (WEEE) und Batterien, sind wir Ihr Ansprechpartner und Dienstleister, der Ihnen einen individuellen, branchenübergreifenden Full-Service bietet. Wir beraten Sie, analysieren die für Sie geltenden Rahmenbedingungen, entwickeln eine für Ihr Unternehmen optimierte Strategie und übernehmen die operative Umsetzung.

Unsere Leistungen:

In der Europäischen Union (EU) sind bislang drei Richtlinien verabschiedet, die rund um den Warenexport die Lizenzierung hinsichtlich Entsorgung und Recycling regeln. Diese Richtlinien sind in den Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt worden – dadurch gibt es in der EU mehr als 80 Einzelregelungen, die insbesondere von Warenexporteuren beachtet werden müssen. Weltweit gilt eine Vielzahl weiterer vergleichbarer, länderspezifischer Verordnungen und Gesetze

Grundlage für die rechtliche Umsetzung in den Mitgliedsstaaten der EU sind:

Einfach gesagt: Lizenzieren muss, wer dazu rechtlich verpflichtet ist. Ob Ihr Unternehmen verpflichtet ist, lässt sich nur individuell klären, weil das von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel der Firmen- und Vertriebsstruktur und natürlich den jeweiligen länderspezifischen Regelungen abhängig ist. Das lässt sich abschließend nur über eine individuelle Analyse klären. Die ist dann auch die Basis für eine Lizenzierungsstrategie, die auch darauf abzielt, Kosten zu optimieren.

Wer in der Europäischen Union Verpackungen, Elektrogeräte und Batterien in den Verkehr bringt, hat die oben genannten Richtlinien in Form der jeweiligen nationalen Umsetzung zu beachten – im Rahmen der übergeordneten europäischen Idee der Produktverantwortung gibt es jeweils entsprechende Lizenzierungs-Regelungen. Die sind jedoch von Land zu Land unterschiedlich – in der EU existieren mehr als 80 Einzelregelungen.

Das gilt es individuell zu klären. Auch hier gibt es länderspezifische Regelungen – die Strafen differieren von Land zu Land. Teils sind die Strafen, wie in Deutschland auch, drastisch. Im finanziellen Bereich bis hin zu fünfstelligen Beträgen. Darüber hinaus haften Geschäftsführer teils persönlich, in manchen Ländern sind Betätigungs- und Vertriebsverbote möglich. Auf Basis einer eingehenden Analyse schätzen wir die jeweiligen Risiken individuell ab.

Welche Lizenzierungs-Regelungen für Sie gelten, hängt davon ab, in welcher Form Sie im jeweiligen Land agieren. Um das klären zu können, brauchen wir von Ihnen verschiedene Detailinformationen. Relevant sind zum Beispiel die Kunden- und Absatzstruktur sowie die Vertriebskanäle. Wichtig ist zum Beispiel, ob Sie eigene Niederlassungen betreiben, Endkunden über Onlineshops direkt beliefern oder mit Händlern und Importeuren zusammenarbeiten.

Haben wir geklärt, welche Lizenzierungen wir für Sie operativ umsetzen, übernehmen wir für Sie die komplette administrative Abwicklung – inklusive Registrierung, Korrespondenz, Vertragsangelegenheiten, Mengenmeldungen, Reporting und Rechnungsprüfung. Sie müssen uns lediglich zu bestimmten Terminen die Mengen für die jeweiligen Länder mitteilen. Den Rest erledigen wir!

Das legal monitoring bedeutet, die ständige Beobachtung der Gesetzgebung in unseren Servicebereichen, d.h. WEEE / ElektroG, BatterieGesetz und VerpackungsVerordnung. Durch das Legal Monitoring wahren wir für unsere Kunden den Überblick über (neue) Gesetzgebungen und kennen für Sie als Hersteller lokale Verpflichtungen in allen relevanten Ländern.

So können wir Sie schon in der Planungsphase über Voraussetzungen für den Zugang zu spezifischen Märkten informieren, und können produkt- und unternehmensspezifische Fragen klären (z. B. Standards, Zertifizierungen, Kennzeichnungspflichten).

Die stiftung elektro-altgeräte register (stiftung ear) ist in Deutschland die „Gemeinsame Stelle der Hersteller“ im Sinne des ElektroG. Vom deutschen Umweltbundesamt mit der Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben betraut, registriert die stiftung ear die Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten und koordiniert die Bereitstellung der Sammelbehälter und die Abholung der Altgeräte bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern in der gesamten Bundesrepublik Deutschland.

 "Inverkehrbringer" oder auch: Hersteller im Sinne des Gesetzes ist, wer…

Bevollmächtigter in Deutschland (§ 3 Nr. 10 ElektroG)

Seit der Novellierung des ElektroG können sich nur noch Hersteller (§ 3 Nr. 9 ElektroG) bei der stiftung ear registrieren lassen, die eine Niederlassung in Deutschland haben. Hersteller ohne Niederlassung in Deutschland müssen einen Bevollmächtigten beauftragen. Dieser beantragt dann an Stelle des tatsächlichen Herstellers die erforderlichen Registrierungen. Bevollmächtigter kann nur eine in Deutschland niedergelassene Rechtsperson sein (vgl. § 3 Nr. 10 ElektroG).

Die Deutsche Recycling ist als Bevollmächtigter im Register der stiftung ear eingetragen

Bevollmächtigter in anderen Ländern (WEEE Recast 2012)

Die internationalen Statuten schreiben eine Registrierung über einen Bevollmächtigten
vor, wenn der Inverkehrbringer Elektronikgeräte per Fernabsatz in andere EU-Staaten
an Privat verkauft und keine Niederlassung im Land hat.

Beispiel (ElektroG2 §8, Abs. 5):

In der BRD niedergelassene Fernabsatzhändler sind verpflichtet in anderen Mitgliedstaaten
Bevollmächtigte zu beauftragen, wenn sie unmittelbar an Endnutzer liefern.

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